Bevor das Warnlicht spricht.

Bevor die Werkstatt drei Stunden Diagnose abrechnet, weißt du selbst: welcher Sensor driftet, welche Komponente sich dem Toleranzfenster nähert, welcher Fehlercode wirklich kritisch ist. Soraka liest dein Auto im Sekundentakt, vergleicht jeden Wert mit seinem 30-Tage-Verlauf — und meldet sich, bevor das Warnlicht überhaupt zündet.

  • Vor der Werkstatt wissen Ursache, Dringlichkeit und Werkstatt-Größenordnung — als plausibilisierte Hypothese, nicht als Bauchgefühl. Du gehst mit der richtigen Frage und einer Preisspanne in den Termin.
  • Früh genug gewarnt Soraka erkennt Verschleißsignaturen Wochen vor dem Defekt: driftende Sensorwerte, schrumpfende Toleranzfenster, asymmetrische Lastreaktionen. Du planst den Wechsel — anstatt am Standstreifen zu warten.
  • Einmal kaufen, kein Abo Einmalkauf statt Jahresabo. Kein Cloud-Zwang, keine Telematik-Vertragsklausel im Hintergrund. Dein Fahrzeug, deine Sensordaten, deine Entscheidung über jeden Upload.
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Wie Soraka arbeitet

Drei Algorithmen. Ein Gerät.

Soraka liest nicht einfach Werte ab. Es vergleicht, korreliert und erkennt Muster, bevor sie zu Defekten werden.

Trend

Soraka misst kontinuierlich und vergleicht jeden Wert mit deinem persönlichen Normalbereich. Abweichungen über Wochen werden zu Frühwarnungen.


Beispiel: DPF-Regeneration alle 320 km statt 480 km — Soraka warnt 3 Wochen vor dem Werkstattbesuch.

Querabgleich

Ein einzelner Wert sagt wenig. Soraka kombiniert Sensoren — Drehzahl, Temperatur, Lambda, Druck — und erkennt, welcher Teil wirklich verantwortlich ist.


Beispiel: Hoher Kraftstoffverbrauch + tiefe Ansauglufttemperatur + Lambda-Drift = Luftmassenmesser, nicht Einspritzdüse.

Fehlercode-Kontext

Wenn ein Fehlercode (DTC) auftritt, zeigt Soraka nicht nur den Code. Sondern auch die Live-Werte und den Trend der letzten Tage — damit du den Grund verstehst.


Beispiel: P0299 (Turbo-Underboost) + Ladedruck-Trend −0.15 bar seit 10 Tagen = Wastegate verstellt, kein Turbo-Tausch nötig.

Was Soraka überwacht

Sechs Komponenten. Immer in Hörweite.

Soraka hört allen Teilen zu, die teuer werden, bevor sie versagen. Hier ist, worauf jedes Mal geachtet wird.

Motor

Drehzahl, Last, Temperatur, Lambda


Soraka sieht: Zündaussetzer, Klopfen, Öltemperatur-Drift, Leerlaufschwankungen.

Warnt bei: Lambda-Abweichung über 4 Wochen — meist Sensor oder Einlass.

Turbolader

Ladedruck, Wastegate-Position


Soraka sieht: Ladedruck-Soll vs. Ist, Underboost, Wastegate-Geräusche.

Warnt bei: −0.1 bar Abweichung — Wastegate vor Turbo-Schaden ersetzen.

DPF

Beladung, Regeneration, Differenzdruck


Soraka sieht: Regenerationsintervall, Aschemasse, Abgasgegendruck.

Warnt bei: Regeneration unter 350 km — DPF schon zu 70 % voll.

Einspritzdüsen

Mengenkorrektur, Raildruck


Soraka sieht: Zylinderindividuelle Korrekturwerte, Raildruck-Drift, Leckölmenge.

Warnt bei: Eine Düse +2 mg/Hub Abweichung — Verschleiß-Indikator.

Batterie

Spannung, Innenwiderstand, Kaltstart


Soraka sieht: Ruhespannung, Spannungseinbruch beim Start, Ladekurve.

Warnt bei: Startspannung unter 10.2 V — Batterie hält keinen Winter mehr.

Getriebe

Öltemperatur, Schaltverhalten, Wandler


Soraka sieht: ATF-Temperatur, Schaltdruck, Wandler-Schlupf, Adaptionswerte.

Warnt bei: ATF dauerhaft über 110 °C — Ölwechsel vor Mechatronik-Schaden.